Markt- Tag

Samstags ist immer ein großer Markt, nochmal 600 bis 700 Höhenmeter höher als Isoko, in einem Ort namens Katengele. Dieser kleine Ort, der praktisch nur aus Markt besteht, liegt an einer Stelle, die (vergleichsweise) gut von Zambia und Malawi aus erreichbar ist und deshalb als Warenumschlagsplatz genutzt wird. Halb Isoko pilgert zu Fuß oder auf Motorrädern („Pikipiki“) nach Katengele und auch wir brauchen ein paar Dinge, die wir in Isoko nicht bekommen: ein Sieb für den sehr leckeren Zitronengras-Tee aus dem Garten, neue Bürsten zum Putzen der Instrumente und für eine Grundreinigung der Betten und Wände im Kreißsaal, Vollkorngetreide und Hirse für unser geplantes Vollkornbrot und ähnliches. Hermann, der Laborant, führt uns in schon bewährter Weise die schmalen, steilen Pfade durch den Wald hinauf.

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Das ist der tolle Urwald – oder zumindest die Reste davon – rund um Isoko

Am Ortsrand sind die Bauern mit der Aussaat von Mais beschäftigt. Der Regen kam dieses Jahr früher als sonst (gestern hat es angefangen) und es wird überall gewerkelt und gegraben.

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Das Arbeiten an den steilen Hängen ist mühsam

Alles was sich tragen und verkaufen lässt, wandert den Pfad hinauf. Vor allem die Frauen tragen unglaubliche Lasten und sind dabei immer noch schneller als wir (oder genauer gesagt: als ich…)

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Manche Verkaufsobjekte müssen selber laufen….

Neben den Ziegen, wurden auch eine Kuh und Schafe nach oben getrieben. Die Schafe werden allerdings nur als Fleischlieferanten gehalten. Für Wolle sei das Fell zu kurz und von Schafsmilch hatte Hermann noch nie etwas gehört.

Von oben hätte man einen schönen Blick auf Isoko, aber es ist sehr nebelig. Immerhin, ein bisschen was kann man erkennen.

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Die weißen Gebäude in der Bildmitte sind das Krankenhaus

Diesen Hahn bekamen wir unterwegs gleich angeboten, aber in Isoko schreien genug Hähne ab morgens um 4 Uhr – dieser darf gerne woanders wohnen

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Hühnerhof oder Kochtopf?

Vom Markt selbst mit seinem unglaublichen Gewimmel haben wir nur wenig Bilder. Am Viehmarkt war es noch am ruhigsten.

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Mir gefiel die braun gefleckte am besten – fast wie eine Giraffe

Mit Hermanns Hilfe haben wir fast alles bekommen, was wir brauchten. Durch den Nebel war es so kalt, dass ich mir noch einen schönen Stoff gekauft habe, der erst einmal als Umhang herhalten musste. Später kann ich mir bei der netten Schneiderin in Isoko noch einen Rock daraus schneidern lassen. Im „Restaurant“, einem kleinen, dunklen Hüttchen, haben wir einen heißen Tee bekommen und in Ei gebackene Kartoffeln („Chipsi Mayai“), die mit einem Zahnstocher als Gabel gegessen werden.

Zurück sind wir die etwas weniger steile Straße gegangen – auf eine Fahrt mit dem Pikipiki haben wir gerne verzichtet. Wenn man die Straße läuft, sieht man noch deutlicher, in was für einem schlechten Zustand sie ist.

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Die Pikipiki- Fahrer haben ein gutes Geschäft gemacht und sind alle, soweit ich mitbekommen habe, mit allen Lasten und Passagieren heil hoch und runter gekommen

Wir hätten sonst auch wunderschöne Blumen und Vögel und – als Höhepunkt – die Affen verpasst, von denen einer sich direkt vor unseren Augen von Baum zu Baum über die Straße geschwungen hat.

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Er heißt: Blau- Affe oder Diadem- Affe: über seinen Augen hat er (oder sie?) ein Diadem aus Fell. Sehr elegant

Und an diesen netten Jungs mit ihrem selbst gebastelten Holz- Pikipiki wären wir auch vorbei gefahren

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Alles Handarbeit und fährt sogar, zumindest Berg- runter. Es sieht nicht viel weniger wackelig aus, als manche der großen Brüder aus Blech…

Wir feiern aber nicht nur und machen Ausflüge – dazwischen arbeiten wir auch. Stephan und Asiekisie, der Gärtner, haben mit unseren mitgebrachten Samen ein Aussaat- Beet angelegt und begießen es mit der genialen Flaschen- Brause.

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Von meiner Arbeit gibt es gerade leider keine Bilder, die kommen noch demnächst. Nur schonmal so viel: es gibt jede Menge Babys und es klemmt an allen Ecken und Enden. Die Pflegedienstleiterin Asha (bzw. das Gesundheitsministerium Tansanias) hat Pläne, ein „Qualitätsverbesserungs- System“ einzuführen. Mit dessen Hilfe werden wir sehen, was nach und nach in Angriff genommen werden kann.

 

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Was für ein Tag!

Den heutigen Tag wollte ich noch abwarten, bevor der neue Blogbeitrag kommt. Gestern Abend kam die (inzwischen um noch 4 Frauen erweiterte) schweizer Reisegruppe auf ihrer Besuchstour verschiedener unterstützer Projekte nach Isoko. Sie haben auch hier im Gästehaus übernachtet (die Renovierung der Zimmer ist gerade noch fertig geworden) und es war – mit allen, die zur Begrüßung dazu kamen – full house. Wir hatten einen netten Abend und gute Gespräche, vor allem mit Johannes Klemm, mit dem wir noch mögliche Einsatzorte in den nächsten Monaten besprochen haben.

Aus Anlass dieses Besuches hat sich Enea ins Zeug geschmissen und ein „Demonstrationsfest“ ihrer Projektarbeit organisiert: sie hat ca. 70 in der Nähe wohnenden Waisenkinder eingeladen, sie sollen sich darstellen und heute ihre neuen Uniformen und Schulmaterialien bekommen. Dazu kam die HIV- Selbsthilfegruppe und eine neue HIV- Gruppe, die sich vor kurzem gegründet hat. Mit allen Begleitpersonen und fast dem gesamten Krankenhauspersonal waren es bestimmt über 200 Personen.

Vorher kam noch Emili zu uns ins Gästehaus, eines der Kinder, für das die HMH Geld für eine Operation in Dar es Salaam zur Verfügung gestellt hat. Er hatte ganz schlimm beide Hände verbrannt (warum, möchte ich gar nicht schreiben, nur so viel: die Mutter ist deswegen im Gefängnis) und hatte solche Versteifungen, dass er nicht einmal einen Stift halten konnte. So sieht es jetzt, nach erfolgreicher OP der einen Hand aus:IMG_9729Nächste Woche fährt Enea mit ihm zur Planung der Operation der zweiten Hand und einem zweiten Waisenkind, das eine Augen- OP braucht in die große, ferne Stadt.

Inzwischen hatten sich die anderen Kinder und Gruppen vor dem Gästehaus versammelt und wir sind singend und tanzend zu der Wiese am alten Missionshaus gezogen, die schön geschmückt und unter den Bäumen und in den Galerien des Hauses, bestuhlt war.

Dann gab es ein tolles Festprogramm mit vielen Gesangsvorführungen, Tänzen und, natürlich, Ansprachen.

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Man beachte die „Schmuck- Girlanden“ um die Festwiese
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Die Gruppe der HIV- positiven Menschen. Die Ausstrahlung und Lebensfreude ist schwer beeindruckend!
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Die vielen Waisen, manche auch Halbwaisen, zu sehen, hat mich dieses mal besonders berührt, weil kürzlich eine sehr liebe und enge Kollegin und Freundin gestorben ist und 3 Jungs zurück gelassen hat. Ich habe viel an sie denken müssen

Zu essen gab es natürlich auch und die Köchinnen wurden alle vorher auf Thyphus getestet – wir sind ja schließlich ein Krankenhaus. Schicke Kochmützen gab’s auch. Ich haben sie sehr bewundert, es war viel, viel Arbeit vor und nach dem Fest!

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Spülmaschine gibt es keine – alles Handarbeit!

Wir bekamen mit dem Emblem des Projektes bedruckte Poloshirts geschenkt, dazu selbst angebauter und gewürzter Kaffee und von der HIV- Gruppe Tassen aus Bambusrohr und geflochtenen Schalen. Bei der Verteilung der Schuluniformen und anderen Materialien durften wir dann helfen

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Die Kleidung ist immer auf Zuwachs geschneidert und wird entsprechend erweitert. Ohne Schuluniform darf ein Kind nicht in den Unterricht gehen!

Die HIV- Gruppe hat derweil zur Musik aus einer Musikanlage das Tanzen angefangen und einige von uns mit in den Kreis geholt. Hat Spaß gemacht 🙂

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Es war alles in allem eine beeindruckende Demonstration, was diese Menschen auf die Beine stellen.

Alle waren sehr, sehr dankbar für die Unterstützung durch uns in Deutschland und in der Schweiz. Einige der ehemaligen Schüler, College- und Universitätsabsolventen haben kurz von ihrem Leben und ihrer Ausbildung berichtet und ihre Dankbarkeit ausgedrückt. Sie hätten ohne die Bezahlung von Schulgeld durch das Projekt keine Chance gehabt.

Es war ein schöner Tag! Die Schweizer sind schon wieder abgereist und morgen hat uns der Alltag wieder…

Die ersten Tage – noch ganz entspannt

Am ersten Abend sind wir bei Enea zum Essen eingeladen, in ihrem schönen Hof unter freiem Himmel. Es ist ein lauer Sommerabend

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Wir genießen köstlichen Smoothie aus Ananas, Bananen und Karotten in Eneas Hof

Auf dem Weg kommen wir an dem Haus vorbei, in dem Luise und ich vor zwei Jahren gewohnt haben. Anfang des Jahres ist ein riesiger Baum auf das Dach gestürzt. Glücklicherweise hat zu der Zeit niemand darin gewohnt. Jetzt gibt es jedenfalls jede Menge Bretter, deren Verkauf die Dachreparatur finanzieren soll.

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Das war einer der umgestürzten Bäume. Der Stamm ist bestimmt 3 m hoch

Am Freitag ging dann wirklich die Arbeit los. Dr. Shibanda, der Chefarzt, ist gerade auf einer Versammlung in Iringa und so hat uns am Ankunftstag Dr. Kapungu begrüßt und herumgeführt. Dr. Kapungu ist im Moment der einzige Arzt, der weder „eigentlich“ im Ruhestand ist, noch gerade in der Ausbildung, wie der junge Silvester, der als „Assistenzarzt“ seit zwei Jahren hier ist. Dr. Shibanda ist seit einem Jahr berentet, aber arbeitet, unterstützt von Kirchenleitung und Mission, noch weiter, wie bisher. Auch Dr. Kita, ebenfalls schon seit einiger Zeit in Rente, arbeitet noch weiter – es gibt einfach niemand anderes.

Die Krankenschwestern machen dafür Eingriffe, die bei uns nur Ärzte machen. Ich konnte dabei sein, wie Roda in der Mutter- Kind-Ambulanz (die auch für Verhütung zuständig ist), eine Spirale gelegt hat. Sehr sorgfältig und gut.

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Die benötigte Länge der Kupferspirale wird ausgemessen

Im Kreißsaal und bei den Schwangeren und Wöchnerinnen ist momentan alles ruhig, das ist auch mal gut.

Stephan hat sich inzwischen mit dem Heilpflanzengärtner und einem Übersetzer (ein junger Mann, der nach dem Lehrerstudium auf eine Anstellung wartet) zusammengetan und erst einmal einen Kompost angelegt. Viel wertvolles Material, wie Blätter und Grasschnitt wird verbrannt und ist damit für den Boden verloren. Er möchte noch schauen, wo man noch Essensreste für den Kompost herbekommen könnte. Die Küche, in der die Angehörigen für die Patienten kochen, ist eine Idee. Dort werden sie nicht für die Hühner und Schweine gebraucht.

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Einen längeren Schlauch haben wir schon in Mbeya gekauft, allerdings fehlt noch der Anschluss an den Wasserhahn
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Eine Gießkanne wäre hilfreich…

Während Stephan einen Übersetzer zur Verfügung hat, schlage ich mich mit meinen schwachen Kisuahili- Kenntnissen durch. Es geht schon viel besser, als noch vor zwei Jahren und ich habe Stephan auch nur wenige Male als meine Ehefrau vorgestellt… Glücklicherweise kennen mich die meisten des Personals noch und kramen ihr Schul- Englisch hervor, so dass wir in einer interessanten Mischung kommunizieren. Mit viel Humor geht alles 🙂

 

Bilder

Hier kommen die versprochenen Bilder – aber ohne viel Text. Heute haben wir nur einen „Orientierungstag“ gemacht und Dinge organisiert. Von der Arbeit gibt es dann nächste Woche die ersten Eindrücke. Hier also erst einmal Bilder von der Reise.

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Flug über die Schweiz, das Flugzeug fühlt sich noch ganz zu Hause
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Das tolle Abendessen im Jungle Hotel in Dar es Salaam
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Swimmingpool mit Sprungbrettern (nicht getestet…)
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Hauptstraße von Mbeya mit herrlich blühenden Jacaranda-Bäumen
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Stärkung unterwegs: McDonalds auf afrikanisch

Unterwegs

Unsere Jungs haben uns früh um 3 Uhr am Montag auf der fast leeren Autobahn nach Stuttgart gefahren. Dort gab es glücklicherweise wenigstens 1 offenes Cafe, so dass wir uns wach halten konnten. Das kleine und etwas herunter gekommene Flugzeug ist schonmal die halbe Strecke bis Zürich auf dem Rollfeld gefahren und dann nach kurzen 25 Min schon wieder gelandet. Wir haben die Umwelt um Verzeihung gebeten, aber auf diese Weise der Mission 21 jede Menge Geld gespart (von Stuttgart aus zu buchen war so viel billiger…).

In Zürich haben wir Johannes Klemm und einen Teil der Reisegruppe getroffen, die diverse Projekte in Tansania besuchen wollen. Mit kurzem Zwischenstopp inNairobi sind wir (leider ohne Blick auf den Kilimanjaro, weil es schon zu dunkel war), glücklich abends um halb 10 in Dar es Salaam gelandet.

Taxis haben uns eine kurze Strecke zum „Kioto Jungle Hotel“ gefahren und dort gab es die erste Überraschung: im wirklich dschungelmäßigen Garten des Hotels war auf dem Rasen ein Tisch aufgebaut und in großen Tontöpfen herrliches afrikanisches Essen für uns zubereitet: verschiedene Gemüsesorten, Fleisch, der obligatorische Reis und Kartoffeln in Sahnesauce. Sehr fein – dazu gab es ein „Serengeti“- Bier. Schade, dass es im Flugzeug schon alle zwei Stunden Essen gab… Aber wir haben tapfer zugegriffen.

Vor dem ebenso reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen, konnten wir das übrige Hotelgelände anschauen. Es gibt sogar einen Swimmingpool mit Sprungbrett (eine gewagte Holzkonstruktion – der DLRG müsste beide Augen zudrücken), einen Platz mit Fitnessgeräten, einen kleinen Teich und viele Bäume und Blumen. Mittendrin ein Feld mit Cassava- und Yamspflanzen und ein Gehege mit Enten und Truthähnen. Diesen Pragmatismus liebe ich an Afrika!

Der Weiterflug nach Mbeya war so ruckelig, dass sie keine heißen Getränke ausgeschenkt haben und ich war froh, wieder Boden unter den Füßen zu haben.

Enea, die Leiterin des Waisenprojektes (und diverser anderer Projekte), hat uns begeistert begrüßt und Willkommen geheißen. Leider mussten wir noch einmal übernachten, weil wir erst am späten Nachmitag ankamen. Am nächsten Morgen kam Emanuel, einer der Fahrer des Krankenhauses von Isoko und hat uns abgeholt. Wir haben noch tausend Dinge besorgt und eingekauft und sind dann endlich vollbepackt Richtung Isoko losgezogen.

Ein Teil der Straße wurde ein bisschen gerichtet, aber gerade das letzte Stück vom Pass nach Isoko hinunter ist eine Katastrophe: tiefe Rinnen, abgerutschte Straßenränder und der Rest fast mit Urwald zugewachsen. In der Regenzeit ist es bestimmt unpassierbar. Unser Fahrer ist aber ein Meister und wir kamen heil an.

Die Hausmeister, der Postmeister, die Haushälterin – alle begrüßten uns mit vielen Umarmungen und „Karibu“. Sie scheinen sich wirklich über das Wiedersehen zu freuen – ich auch!

Wir sind erst einmal in einem Zimmer im Gästehaus untergebracht, aber bekommen (hoffentlich) doch irgendwann eine eigene Wohnung, wo wir uns etwas ausbreiten können.

Morgen geht’s los! Bilder gibt’s dann auch!

Noch zwei Infos vorneweg

Hier könnt ihr euch noch über Mission 21 informieren, die ja dieses Mal unseren Aufenthalt finanziert und ebenfalls die Projekte in Isoko unterstützt.  Unter anderem kommen von Mission 21 die neuen Überwachungsgeräte im Operationssaal und die neuen Laborgeräte, die seit letztem Jahr gute Dienste tun. Nicht zu vergessen: die Uhr im Kreißsaal, die von allen Hebammen und Ärzten sehr gelobt wird (schweizer Präzision…)

http://www.mission-21.org

Mission 21 hat auch ein deutsches Konto: IBAN: DE39 6835 0048 0001 0323 33                    BIC: SKLODE66 (Sparkasse Lörrach-Rheinfelden)   Verwendungszweck: 186.1508

DANKE für alle Mithilfe!

Und noch eine Info: Stephan wird relativ unkommentierte, aber dafür sehr schöne Fotos unter folgendem Link veröffentlichen: https://1drv.ms/f/s!AhWCf95cGtqyg2tD9ei_pGISXCV-

Die ersten Bilder zum Testen sind schon drin, um ein bisschen Abschiedsstimmung zu verbreiten…

Montagmorgen um halb 3 geht’s los!

Diesmal zusammen!

Anfang Oktober soll es zum dritten Mal nach Isoko gehen. Das schöne, neue: diesmal kann Stephan mitkommen. Deshalb planen wir auch einen Aufenthalt über den ganzen Winter – von Oktober 2017 bis Februar 2018.

Wer jetzt als „Neu- LeserIn“ zu diesem Blog dazu gekommen ist, liest am besten erst einmal die Blogs der letzten Aufenthalte: https://isoko2015.wordpress.com/  und https://isoko16.wordpress.com/  . Da sind die „basics“ beschrieben – und ich muss nicht alles wiederholen…

Christiane und Stephan 26.6.2017

Stephan hat seinerzeit Internationale Agrarwirtschaft studiert (mit Abschluss als „Diplom Agraringenieur  International“)  und war 1987 während seines Studiums schon einmal in Tansania. Er hat auch schon sein Arbeitsvisum als „Landwirtschaftlicher Berater“ bekommen (auf rosarotem Papier…). Meine Arbeitserlaubnis liegt irgendwo in Dar es Salaam, aber immerhin ist auch mein Einsatz schon genehmigt 🙂

Wir werden von „Mission 21“ ausgesendet und unterstützt – dem schweizer Zweig der Herrnhuter Missionsarbeit. Wir reisen, zumindest bis Mbeya, zusammen mit einer kleinen schweizer Reisegruppe, zu der auch Johannes Klemm, der Programm- Verantwortliche für unseren Einsatz, gehört. Das freut uns sehr und ist ein schöner Start.

Folgendes haben wir vor:

ich werde vor allem wieder Schulungen und Fortbildungen für das Krankenhauspersonal anbieten. Ein Schwerpunkt wird, neben dem sicher weiterhin nötigen Training von Notfallmanagement,  Hygiene und Qualitätsmanagement sein.

Stephan wird sich erst einmal den Heilpflanzengarten anschauen und sehen, ob dieser optimiert werden kann. Dann wird es auch in anderen Gärten und Feldern, in und rund um Isoko, um Verbesserung der Bodengesundheit gehen und das Einsparen von künstlichem Dünger, sowie optimierte Bewässerung und ähnliches.

Ob wir die ganze Zeit in Isoko bleiben, ist noch nicht sicher. Vieles wird sich vor Ort ergeben – wir sind gespannt.

Wir freuen uns, wenn noch Unterstützung für die Projekte in Isoko kommt. Gerne an:

Herrnhuter Missionshilfe
Evangelische Bank
IBAN DE25 5206 0410 0000 4151 03   –   BIC (Swift Code) GENODEF1EK1

So – jetzt habt Ihr bis zum 2. Oktober Zeit, die bisherigen Blogs zu lesen, danach kommen neue Beiträge aus Tansania